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Rechtliche Vorgaben bei Preisangaben
Geschrieben am 13.06.2017

Wenn Sie online Produkte zum Verkauf anbieten, müssen Sie die rechtlichen Vorgaben einhalten. Andernfalls kann Sie beispielsweise ein Mitbewerber abmahnen - und das kann teuer werden. Bei den Preisangaben Ihrer Artikel müssen Sie folgendes beachten:

  • Bei Verbrauchern sind immer Bruttopreise anzugeben. Wenn Sie sowohl Netto- als auch Bruttopreise in Ihrem Online-Shop angeben, müssen Sie den Bruttopreis deutlich sichtbar hervorheben.
  • Weisen Sie unbedingt darauf hin, dass die Mehrwertsteuer im Preis enthalten ist (inkl. MwSt.).
  • Geben Sie Endpreise an oder weisen Sie explizit auf zusätzliche Kosten wie z.B. Versandkosten und deren Höhe hin.
  • Werden Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche angeboten, sind die Grundpreise direkt bei den Endpreisen zu nennen (z.B. bei Getränken die Angabe des Literpreises)

Wenn Sie mit reduzierten Preisen werben sind zusätzliche Punkte zu beachten:

  • Worauf bezieht sich ein durchgestrichener Preis (z.B. früherer Verkaufspreis)
  • Der durchgestrichene Preis muss unmittelbar vor der Preissenkung tatsächlich für einen angemessenen Zeitraum gegolten haben
  • Der neue Preis muss in seiner Gültigkeit beschränkt sein

Diese Angaben müssen Sie im übrigen auch in einem Newsletter einhalten, sofern Sie dort Produkte zum Verkauf anbieten. Es reicht hierbei nicht, eine Preissenkung im Newsletter anzugeben und die Details nur im Online-Shop selbst auszuführen.

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