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Resignation digitaler Mittelstand

Digitalisierung wohin das Auge schaut, Digitalisierung wohin man geht, alles dreht sich um Digitalisierung. Die Digitalisierung ist allgegenwärtig. Und dennoch könnte man den Eindruck gewinnen, dass viele KMU (kleine und mittlere Unternehmen) die Digitalisierung aussitzen wollen. Über digitale Themen herrscht teilweise eine erschreckenden Resignation. 

Geschäftsmodelle wanken
Aber was hierbei immer wieder ausgeblendet wird, vielleicht aus Unsicherheit, vielleicht aus Unwissenheit, ist die Tatsache, dass viele Geschäftsmodelle in Zukunft so nicht mehr funktionieren werden. Der digitale Wandel ist bereits da. Unsere Gesellschaft ist digital. Menschen leben digital und es sind nicht mehr nur die digital natives, die nur noch mit einem Smartphone in der Hand anzutreffen sind. Die Digitalisierung durchzieht alle Generationen. Immer mehr Menschen sind mobil im Internet unterwegs, nutzen Alexa, Siri oder vernetzen ihr Zuhause mit smarten Geräten. Digitalisierungsgegner verweisen jetzt vielleicht auf Katzenvideos oder andere Belanglosigkeiten, mit denen sich die digitalen Nutzer ihre wertvolle Zeit vertreiben. Genau diese Nutzer sind es aber, die online auch nach einem neuen Arbeitgeber suchen, Einkaufslisten online pflegen, ihr Smartphone nach der nächsten Buchhandlung fragen oder online den Tisch für einen Restaurantbesuch reservieren. Wissen, Information und Service treten in den Vordergrund und platzieren sich neben den klassischen Produkten am Markt. Der nächste Schritt sind die virtuellen Assistenten.

Digitale Assistenten
Die virtuellen Assistenten stehen im Geschäftsbereich bereits in den Startlöchern und sind längst in den privaten Haushalten angekommen. Die Datenmengen wachsen und wachsen und die digitalen Assistenten werden in der Lage sein, die entscheidenden Informationen aus diesen Mengen zu filtern und im relevantem Kontext zu präsentieren. Und das in Sekunden. Die digitale Vernetzung erlaubt es uns, einfache Arbeiten digital abzugeben. Durch künstliche Intelligenz schaffen es die virtuellen Assistenten immer besser auf unser Fragen zu antworten. Zukünftig reicht dann wohl ein „Wer ist der beste Lieferant für das Produkt X?“, „Bestell es bitte dort“, „Danke“. Die digitalen Assistenten werden bald vielfach bessere und auch unerwartete Vorschläge machen. Besser, als wir es selbst könnten. Und das nicht, weil wir dümmer sind. Aber wir könnten die Datenmassen gar nicht in so kurzer Zeit und so präzise auswerten wie die virtuellen Helfer.


Digitaler Albtraum?

Die Sorge vor dem digitalem Albtraum ist aber unbegründet. Auch künstliche Intelligenz beruht auf Berechnungen und die Entscheidungen wird vorerst noch immer der Mensch treffen. Die Entscheidungen sind auch heute schon von unseren Suchgewohnheiten abhängig. Wer bei Google nicht sichtbar ist, wird zwangsläufig untergehen. Die „alten“ Stammkunden bleiben eines Tages aus und die neuen kennen den „Laden“ unter Umständen gar nicht. Nun könnte man sich natürlich mit den alten Stammkunden zurückziehen und das Unternehmen schließen. Wem diese Strategie dann aber doch nicht gefällt, der sollte sich mit den digitalen Themen beschäftigen. Denn nicht mehr nur Auge, Hirn und Herz suchen nach Informationen, es sind zuerst die Algorithmen, die es negativ einstufen wenn Unternehmensdaten nicht aktuell oder die Webpräsenz altertümlich ist. Die Algorithmen filtern die besten Ergebnisse vor und präsentieren sie uns nach unseren Gewohnheiten. Das mag man verteufeln - es ist aber Realität.

 

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