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22.02.2019

Voice Search im Marketing

Spracheingabe und die damit verbunde Sprachsuche, werden immer wichtiger. Google zufolge betrachten 72% der Menschen, die bereits digitale Assistenten mit Sprachsteuerung im Einsatz haben, diese kleinen Helfer als festen Bestandteil ihres Alltags. Siri, Alexa und Google sind derzeit die marktführenden, intelligenten Lautsprecher. Forscher schätzen, dass fast 47,3 Millionen Amerikaner Zugang zu solch einem Lautsprecher haben und auch in Deutschland sind es bereits 9 Millionen Menschen, die regelmäßig mit Sprachassistenten kommunizieren.

Auch die Beschaffung von Informationen über Sprachbefehle wird somit immer populärer.

Wie alle anderen Entwicklungen wird auch die Sprachsuche nicht von heute auf morgen ihren Durchbruch erlangen, auch Smartphones haben nicht sofort den Markt durchdrungen. Schaut man sich aber heute einmal um, vergisst man leicht, dass es Smartphones erst seit 2007 gibt.

Man geht derzeit davon aus, dass bis 2020 bereits 50% aller Suchanfragen über Sprachbefehle erfolgen werden.

Es kann daher nicht schaden, sich rechtzeitig mit den Auswirkungen der Sprachsuche auseinander zu setzen. Die hohe Verbreitung von Alexa, Siri und Co. sorgt dafür, dass sich die Sprachsuche von einem modernen Trend hin zu etwas steigert, was stark in den Alltag der Menschen verwoben ist und sich nicht mehr ohne weiteres entfernen lassen wird.

Aber was genau ist eigentlich Sprachsuche und welche Auswirkungen hat sie auf die Präsenz Ihrer Webseite in den Suchergebnissen?

Laut Wikipedia ermöglicht die Sprachsuche dem Benutzer die Verwendung eines Sprachbefehls zum Durchsuchen des Internets oder eines tragbaren Geräts. Nutzen Sie die Zeit des „stillen“ Wachstums und bereiten Ihre Website bereits jetzt darauf vor. Optimieren Sie diese vor allem mit strukturierten Daten und sorgen Sie dafür, dass Ihre Website in den „Featured Snippets“ von Google angezeigt wird. Ändert sich die Suche der Konsumenten, hin zur Spracheingabe, ändert sich auch die Ausgabe der Suchergebnisse.

Konversationston
Durch die Sprachausgabe ändert sich der Konversationston. Die Konversation mit einem Sprach-Assistenten erfolgt in der Art und Weise, wie Menschen sich unterhalten und unterscheidet sich damit von der geschriebenen Ausgabe Ihrer Website. Wahrscheinlich müssen Sie auch die Schlüsselwörter und Suchphrasen an die Sprachsuche anpassen. Der Schwerpunkt der Sprachassistenten wird vermutlich in Zukunft auf Kurzform-Inhalten liegen, da diese beim zuhören leichter verständlich sind.

Nur noch ein Ergebnis
Der Unterschied ist klar. Sitzt der Konsument am Desktop-PC oder iPad und gibt einen Suchbefehl in das Google-Suchfeld ein, erhält er zahlreiche Ergebnisse. Auch wenn sich die Suchenden in der Regel auf die erste Seite und die ersten Ergebnisse konzentrieren, gibt es doch noch eine Wahl von bis zu 10 oder mehr Suchergebnissen. Was aber, wenn ein Konsument Alexa fragt? Wie viele Ergebnisse werden ihm dann präsentiert? Aus dem Lautsprecher von Alexa oder Siri wird nur eine Antwort erklingen. Die Konkurrenz um Platz eins wird daher noch härter, als sie es bei den Desktop-Suchergebnissen jetzt schon ist.

Frühzeitig einsteigen
Starten Sie jetzt und entwickeln Sie intelligente Sprachsuchen für Ihr Unternehmen. Binden Sie Ihren Webshop an Alexa an, schaffen Sie sprachgesteuerte Schnittstellen. Bieten Sie Ihren Kunden bereits jetzt die Möglichkeit per Sprachsuche mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Sprachgesteuerte Suche verändert einiges:
Hey Siri - bestell mir eine Pepperoni Pizza.
Sehr gerne - die Pizza ist unterwegs.
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